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Breast Implant Illness (BII)


Liebe PatientInnen, aus gegebenem Anlass möchten wir Sie an dieser Stelle zum Thema „Breast Implant Illness“ (BII) informieren. Derzeit erhalten wir hierzu viele Anfragen von Patientinnen aus der gesamten Bundesrepublik, die sich hilfesuchend an uns wenden.


Was ist BII und wer ist davon betroffen?

Aktuell gibt es keinen eindeutigen medizinischen Nachweis für die Existenz dieses Krankheitsbildes, da der Zusammenhang zwischen den Beschwerden und den Silikonimplantaten noch nicht abschließend geklärt werden konnte.

Nichtsdestotrotz melden sich zunehmend mehr PatientInnen zu Wort mit Beschwerden, welche nach Einsetzen von Silikonimplantaten aufgetreten sind.


Welche Symptome können auftreten?

Insgesamt handelt es sich um unspezifische Beschwerden wie u.a. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautausschlag, Übelkeit und Herzrasen. Diese sind nicht allein für das BII reserviert, sondern können mannigfaltige Ursachen haben.


Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

In jedem Fall müssen, bevor eine operative Therapie in Erwägung gezogen wird, zunächst verschiedene Untersuchungsmethoden durchgeführt werden, wie Blutuntersuchungen, um andere Ursachen, welche für die Symptome verantwortlich sein können, abzuklären.

Die BII bleibt eine Ausschlussdiagnose. Wurden diese Maßnahmen bereits erfolglos ergriffen, verbleibt oft der große Leidensdruck, welcher die Patientinnen zur operativen Therapie drängt.


Wie wird der Eingriff durchgeführt?

Fallen alle anderen Beschwerden verursachenden Optionen weg, kann die vollständige Entfernung der Silikonimplantate mittels operativen Eingriffes durchgeführt werden. Oft besteht der Wunsch das anschließend fehlende Brustvolumen auszugleichen. Wir bieten unseren Patientinnen die Möglichkeit noch in der selben operativen Sitzung Eigenfett nach dem BEAULI-Verfahren zu transplantieren.


Was bedeutet „en-bloc-Resektion“?

Aus Sorge, dass die Beschwerden weiterhin fortan bestehen könnten, fragen PatientInnen zusätzlich zur Entfernung der Implantate nach der Entfernung der Kapsel, welche sich um das Silikonimplantat gebildet hat. Dieser Sorge liegt häufig die irrtümliche Annahme zugrunde, dass der nach dem Einsetzen der Implantate entstandene Biofilm, welcher für die Beschwerden als mitverantwortlich betrachtet wird, in der Kapsel verbleiben könnte. Tatsache jedoch ist, dass Biofilme lediglich Fremdkörper, in diesem Fall die Silikonimplantate, überziehen, nicht die vom Körper gebildete Kapsel.

Darüber hinaus ist der Volumenverlust durch diesen radikaleren Eingriff nicht zu vernachlässigen, sodass die Brust kleiner als zuvor wird. Aufgrund der großen Wundfläche wird zusätzlich, falls gewünscht, die Einheilungsrate des Eigenfetts erheblich reduziert. Angesichts der Tatsache, dass die Kapsel nach Entnahme der Implantate vom Körper resorbiert wird, erscheint die en-bloc-Maßnahme daher nicht notwendig. Besteht seitens der PatientInnen auch nach dieser Kenntnis weiterhin der Wunsch zu diesem Vorgehen, kann dieser Eingriff selbstverständlich durchgeführt werden.


Wie sieht die Prognose aus?

Handelt es sich um eine BII, wird sich nach der Entfernung der Silikonimplantate eine Besserung bis hin zum vollständigen Abklingen der Symptome zeigen. Da es sich bei den Symptomen jedoch um unspezifische Beschwerden handelt und diese auch bei PatientInnen ohne Silikonimplantaten auftreten können, besteht die Möglichkeit, dass die Beschwerden auch nach dem Eingriff weiterhin verbleiben. Aktuell ist es nicht möglich dies bereits vor einer operativen Entfernung einzuschätzen.


Informationen zur OP

OP-Dauer:
ca. 180 Minuten
Preis für Implantatentfernung:
en bloc:
en bloc und Straffung:
en bloc, Straffung und Eigenfett:
4.800 €
7.300 €
8.500 €
inkl. 19% MwSt zzgl. Anästhesie
Narkose:
Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Aufenthalt:
1 Nacht stationär
Nachbehandlung:
Pflaster verbleiben ca. 4 Wochen, Kompressions-BH sollte 4 Wochen getragen werden, Wiedervorstellung nach 10 Tagen, kein Fadenzug nötig

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Dr. med. Ursula Tanzella und Dr. med. Klaus Ueberreiter beraten Sie gerne persönlich.

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