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Brustvergrößerung und Brustaufbau mit Eigenfett


Die Brustvergrößerung mit Eigenfett sowie der Brustaufbau ist eine neue und echte Alternative zum Einsetzen von Silikon. Der große Vorteil liegt im natürlichen Aussehen und dem Fehlen sichtbarer Narben. Außerdem ist der Eingriff mit wesentlich weniger Schmerzen verbunden.

Dabei können wir eine Vergrößerung der Brust um bis zu einer Körbchengröße erreichen, ohne die natürliche schöne Form und Weichheit der Brust zu verlieren. In der Park-Klinik Birkenwerder bei Berlin sind wir in den vergangenen Jahren wissenschaftlich aktiv gewesen, um für Sie die optimale Operationsmethode zu entwickeln: für die Brustvergrößerung mit Eigenfett nutzen wir ein besonders schonendes und effektives Verfahren zur Gewinnung von Fettzellen, die von uns
entwickelte und weltweit erfolgreiche BEAULI™-Methode.


Die BEAULI™-Methode

Menschliche Fettzellen (Adipozyten) sind bis zu 0,1 mm groß und haben eine Lebensdauer von wahrscheinlich 4 bis 6 Wochen. Ihnen sind so genannte Präadipozyten angelagert, das sind Stammzellen, aus denen sich ständig neue Fettzellen entwickeln, sodass das Fettgewebe fortlaufend erneuert wird. 1 Gramm menschliches Fettgewebe enthält ca. 550000 Stammzellen.

Anfang der 1980er Jahre hat Dr. Sidney R. Coleman, plastischer Chirurg in New York, ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe Fettzellen schonend gewonnen und verpflanzt werden können. Damit hat er die Grundlagen für eine erfolgreiche Verpflanzung von Fettzellen geschaffen. Diese Verfahren wurde immer weiter verfeinert und erste Ergebnisse nach Jahren in Fachzeitschriften veröffentlicht.

Angeregt durch diese exzellenten Ergebnisse und nach weiteren Veröffentlichungen der gleichen Art aus Italien und Frankreich, haben wir 2007 in Zusammenarbeit mit der Fa. Humanmed AG, Schwerin, ein neues Verfahren zur besonders schonenden Gewinnung von Fettzellen mittels Wasserstrahl-Fettabsaugung entwickelt, die sogenannte BEAULI™-Methode. Die Ergebnisse wurden im Dezember 2010 in der führenden Deutschen Zeitschrift für Plastische Chirurgie veröffentlicht.

BEAULI™ (sprich „Bjuli“) ist die Abkürzung für

Berlin
Eigenfett
AUfbau mit
LIpo (=Fett-)Verpflanzung

oder

Berlin Autologous Lipotransfer

Die Zellen werden mit Wasser ausgespült und in einem sterilen Sammelbehälter aufgefangen. Anschließend können sie mit kleinen Spritzen transplantiert werden. Das Überleben der Fettzellen hängt davon ab, dass sie möglichst sofort Anschluss an gut durchblutetes Gewebe finden. Man kann also nicht Fett in größeren Klumpen verpflanzen, sondern muss die einzelnen Fettzellen mit dünnen Kanülen perlschnurartig im Gewebe verteilen.

Um die Ergebnisse dieser Operation gut zu dokumentieren und damit dieser Methode zum weiteren Durchbruch zu verhelfen, haben wir in der Park-Klinik Birkenwerder b. Berlin die Daten in einer klinischen Studie überprüft und veröffentlicht. Inzwischen wurden nach unserer Methode weltweit mehrere hundert Behandlungen zum Brustaufbau mit Eigenfett durchgeführt.

Es können auch Fälle von sogenannter Kapselfibrose nach Silikonimplantaten behandelt werden. Dabei werden die Implantate entfernt und in gleicher Sitzung das fehlende Volumen durch Eigenfett ersetzt.


Für wen kommt eine Brustvergrößerung mit Eigenfett nach der BEAULI™-Methode in Frage?

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist ideal

  • für Betroffene mit typischer Fettverteilungsstörung (reichlich Fett auf den Oberschenkeln und Po, schlanker Oberkörper mit wenig Brust)
  • nach Gewichtsverlust und bleibenden Fettpolstern im Bauchbereich
  • bei einer kleinen Brust mit dringendem Wunsch zur Vergrößerung und Abneigung gegen Silikon­implantate
  • bei Kapselfibrose durch Implantate
  • bei Asymmetrie der Brüste
  • nach Krebstherapie (siehe Brustaufbau)

Voraussetzung für den Brustaufbau mit Eigenfett:

  • Nichtraucher (mind. 10 Tage vor OP)
  • Normal- bis leichtes Übergewicht (BMI 20 – 30)

Wie läuft der Brustaufbau mit Eigenfett ab?

Ca. 1 Woche vor dem Eingriff erfolgt eine vorbereitende Untersuchung mit Foto­dokumentation, Blutabnahme und klinischer Untersuchung.

Am OP-Tag werden morgens die Bereiche zur Fettabsaugung markiert.

Die OP erfolgt in Dämmerschlafanästhesie bzw. auf Wunsch in Vollnarkose. Am Ende der OP wird die Brust mit einem Watteverband geschützt und eine Kompressionshose bzw. ein Kompressionsmieder für die abgesaugten Areale angelegt.

Etwa 2 Stunden nach dem Eingriff dürfen Sie wieder essen und trinken.

In den nächsten Tagen sind die Brüste geschwollen und an manchen Stellen blau, mit stär­keren Schmerzen ist nicht zu rechnen. Die abgesaugten Stellen sind eher zu spüren, meist wird der Schmerz wie Muskelkater beschrieben.

Die Blutergüsse und Schwellung verschwinden innerhalb der nächsten drei Wochen, an den abgesaugten Bereichen muss für vier bis sechs Wochen ein Kompressionsmieder getragen werden.

Die nächste Vorstellung ist meist eine Woche nach der OP und nach weiteren vier Wochen. Nach drei Monaten liegt das Endergebnis vor. Allerdings gibt es spätestens ab der sechsten Woche keine starken Änderungen mehr, etwa 80% des bleibenden Ergebnisses ist dann erreicht.


Welche Komplikationen können beim Brustaufbau mit Eigenfett auftreten?

Es können allgemeine Komplikationen wie Schwellung, Bluterguss, Infektion und Wundheilungsstörung auftreten. An den abgesaugten Stellen kann es zu Unregelmäßigkeiten und Dellenbildungen kommen.

In der Brust können sich sehr selten sogenannte kleine Ölzysten oder Kalksicheln bilden, die später auf dem Röntgenbild, z.B. bei einer Mammographie zu sehen sein können. Diese lassen sich aber ganz einfach vom geschulten Radiologen von anderen Auffälligkeiten des Brustgewebes unterscheiden.


Warum liest man so viel widersprüchliche Angaben über den Brustaufbau mit Eigenfett?

Es wurden und werden immer wieder Fetteinspritzungen ohne wirkliche Beachtung des richtigen Umganges mit den Fettzellen gemacht. Manchmal wird das durch eine gewöhnliche Fettabsaugung gewonnene Fett direkt mit großen Kanülen in die Brust gespritzt. Dann kommt es zum Absterben eines großen Teiles der Zellen, die in der Folge ihren Inhalt (Öl) verlieren. Das zusammengeflossene Öl wird bei größeren Fettklumpen nicht mehr vom Körper verstoffwechselt, sondern mit einer Gewebehülle abgesondert. Diese kann später verkalken und auf Röntgenbildern als sogenannte Ölzyste sichtbar werden. Kommt es zu sehr zahlreichen Verkalkungen, kann die ganze Brust verhärtet sein. Wir haben unserer Methode deshalb einen eigenen Namen gegeben, damit sie von anderen Verfahren eindeutig zu unterscheiden ist.


Warum muss vor der Stammzellanreicherung gewarnt werden?

Teilweise wird für den Brustaufbau mit Eigenfett die Methode der sogenannten Stammzelltransplantation vertreten. Wie oben beschrieben, ist Fettgewebe eine Mischung aus reifen Fettzellen und mikroskopisch kleinen Stammzellen. Die sog. Stammzellen können sich zu Fettzellen – wenn sie im Fettgewebe liegen und eine Fettzelle in ihrer Umgebung abstirbt – oder auch zu Muskel-, Knochen oder anderen Zellarten entwickeln. Dabei ist der Anreiz der Zellerneuerung in der Umgebung entscheidend. Anders gesagt, wenn im Fettgewebe eine Fettzelle altersbedingt stirbt, lagert eine Stammzelle Öl ein und wird zur Fettzelle. Aber eben auch nur, wenn sie diesen Anreiz bekommt.

Bei dem Brustaufbau mit Eigenfett wird an manchen Zentren dem transplantierten Fett noch ein Konzentrat von Stammzellen in der Hoffnung auf ein besseres Einheilungsergebnis beigemischt. Es gibt allerdings keinerlei fundierten wissenschaftlichen Beleg für ein besseres Ergebnis bei dieser Methode, die fachintern sehr umstritten ist und von uns aus grundsätzlichen Überlegungen abgelehnt wird.

REPORT MAINZ (ARD) bestätigt eindrücklich unsere Warnung vor der Stammzellanreicherung, die wir auch weltweit auf Fachkongressen vertreten: http://www.swr.de/report/


Mit welchen Kosten muss ich bei einem Brustaufbau mit Eigenfett rechnen?

Die Kosten für Brustaufbau und Brustvergrößerung mit Eigenfett richten sich nach dem individuellen Leistungsumfang. Durchschnittliche Preise entnehmen Sie bitte unserer Preisliste.

Für detaillierte und individuelle Auskünfte zum Thema »Brustvergrößerung mit Eigenfett« stehen wir Ihnen in der Park-Klinik Birkenwerder b. Berlin im persönlichen Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.


Informationen zur OP

OP-Dauer:
ca. 60 Minuten
Preis:
1. Behandlung 4200 €
jede weitere 1900 €
inkl. 19% MwSt zzgl. Anästhesie
Narkose:
Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Aufenthalt:
ambulant
Nachbehandlung:
Watte 3-5 Tage, Pflaster und Kompressionswäsche verbleiben 4 Wochen, Duschen nach 2 Tagen möglich, leichter Sport nach ca. 2 Wochen möglich, kein Fadenzug nötig

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Dr. med. Ursula Tanzella und Dr. med. Klaus Ueberreiter beraten Sie gerne persönlich.

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