Bauchdeckenstraffung (Bauchstraffung) in Birkenwerder b. Berlin

Die Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) stellt den größten Eingriff im Bereich der plastisch-kosmetischen Chirurgie dar. Sie ist immer dann sinnvoll, wenn auf Grund einer Überdehnung die elastischen Fasern der Haut zerstört wurden und der geweitete Hautmantel deswegen überhängt.

Häufig kommt das nach starker Gewichtsabnahme oder manchmal nach einer Schwangerschaft vor. Es entstehen so genannte Fettschürzen, die durch die Elastizität der Haut und des Unterhautgewebes nicht mehr ausreichend gestrafft werden können. Der Haut- und Gewebsüberschuss im Unter- und/oder Oberbauch kann bei starker Gewichtsabnahme sogar bis in die Flanken reichen.

Auch eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche oder eine mehr oder weniger ausgeprägte Verdickung der Fettschicht können zum Überhängen der Bauchhaut führen. Diese Veränderungen lassen sich meist selbst durch intensive sportliche Aktivitäten oder eine Fettabsaugung nicht regulieren.

Für detaillierte und individuelle Auskünfte zum Thema »Bauchdeckenstraffung (Abdominalplastik)« stehen wir Ihnen in der Park-Klinik Birkenwerder b. Berlin im persönlichen Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.

 

Dr. med. Klaus Ueberreiter Dr. med. Ursula Tanzella

Dr. med. Ursula Tanzella und Dr. med. Klaus Ueberreiter
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Ist eine Bauchstraffung auch bei ausgeprägter Dickleibigkeit möglich?

Bei der Bauchdeckenstraffung in der Park-Klinik Birkenwerder b. Berlin können Haut- und bis zu einem gewissen Maße auch Fettgewebsüberschüsse entfernt werden. Bei einer sehr ausgeprägten Dickleibigkeit ist eine Abdominoplastik oft allein nicht möglich. In solchen Fällen kann teilweise durch eine vorher durchgeführte Fettabsaugung am Bauch (Liposuktion) die Bauchdecke so weit ausgedünnt werden, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine Bauchstraffung durchgeführt werden kann.

 

Verschwinden Schwangerschaftsstreifen durch eine Bauchdeckenstraffung?

Schwangerschaftsstreifen sind Risse der Lederhaut (tiefe Hautschicht). Nur die Schwangerschaftsstreifen, die sich in dem zu entfernenden Hautbereich befinden, werden im Zusammenhang einer Bauchdeckenstraffung entfernt.

Wie läuft eine Bauchdeckenstraffung ab?

Eine Bauchdeckenstraffung erfolgt in der Regel unter Allgemeinanästhesie (Narkose), je nach Art und Größe des Hautüberschusses bzw. des Fettüberschusses sind verschiedene Schnittführungen möglich.

(1.) Die waagerechte Schnittführung an der Obergrenze der Schambehaarung (Mini-Abdominoplastik) ist meist nur bei einem geringen, vor allem in der Bauchmitte befindlichen Hautüberschuss möglich.

(2.) Bei größerem Hautüberschuss, besonders im Flankenbereich, wird eine W-förmige Schnittführung notwendig. Hierbei kann der Patient mitentscheiden, ob die seitlichen Narben steiler oder flacher verlaufen sollen. Weibliche Patienten können den Narbenverlauf so wählen, dass dieser ihrer Bade- und Dessousmode am besten entspricht. Der Nabel wird bei der Bauchdeckenstraffung meist ausgeschnitten und nach der Straffung weiter oben wieder eingenäht.

(3.) Bei noch größerem Haut-und Fettüberschuss muss der waagerechte Schnitt durch einen senkrechten Schnitt erweitert werden, damit ein Ergebnis ohne Falten möglich wird. Der Narbenverlauf entspricht in diesem Fall einer Art Anker. Auch bei dieser Schnittführung wird der Nabel meist ausgeschnitten und weiter oben wieder eingenäht.

Bestehen gleichzeitig Bauchwandbrüche (Hernien), eine Schwäche der Bauchmuskeln (Rektusdiastase) oder Narben am Unterbauch, so können diese im Rahmen einer Bauchstraffung ebenfalls korrigiert werden.

Welche Komplikationen können bei einer Bauchstraffung auftreten?

Neben den allgemeinen chirurgischen Komplikationen wie Infektion, Blutung und Wundheilstörung kann es bei dieser Operation – insbesondere bei Rauchern – zu Durchblutungsstörungen des Gewebes im Bereich des Nabels und der Wundränder kommen, sodass im Extremfall ein Teil des Gewebes abstirbt und dann meistens zur Korrektur ein Zweiteingriff notwendig wird. Aus diesem Grund empfehlen wir Rauchern dringend, 4-6 Wochen vor der OP mit dem Rauchen aufzuhören oder den Zigarettenkonsum zumindest stark zu reduzieren, da wir sonst ggf. die Operation wegen des zu großen Risikos nicht durchführen können.

Worauf muss ich nach einer Bauchstraffung achten?

Nach der Operation in der Park-Klinik Birkenwerder b. Berlin sollte für mindestens 4 Wochen ein spezielles Kompressionsmieder getragen werden. Es stabilisiert die zusammengenähte gerade Bauchmuskulatur und verhindert zu starke Scher- und Zugkräfte auf die Narben.

Mit welchen Kosten muss ich bei einer Bauchstraffung rechnen?

Die Kosten für eine Bauchdeckenstraffung richten sich nach dem individuellen Leistungsumfang. Durchschnittliche Preise entnehmen Sie bitte unserer Preisliste.

Informationen zur Bauchdeckenstraffung

OP-Dauer ca. 90-120 Minuten
Narkose Vollnarkose
Aufenthaltsdauer 1-2 Nächte stationär
Nachbehandlung Pflaster verbleiben ca. 4 Wochen, Kompressionswäsche sollte 4 Wochen getragen werden, Wiedervorstellung nach 1 Woche, kein Fadenzug nötig

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