Facelift & Halsstraffung Sichtbar jünger, ohne operiert auszusehen – vom Mini-Facelift bis zur Halsstraffung in der Park-Klinik Birkenwerder am Rand von Berlin.
Im Laufe des Lebens gewinnt der Einfluss der Schwerkraft auf unseren Hautmantel immer mehr an Gewicht. Was bedeutet das für unser Gesicht und eventuell auch für unseren Hals? Die natürliche Fülle, die in der Kindheit und Jugend im Bereich der Jochbeine und Wangen sitzt, sinkt immer mehr ab. Schließlich landet der Schwerpunkt des Gesichts immer weiter unten, und es entstehen sogenannte Hängebäckchen, manchmal auch ein Doppelkinn und ein schlaffer Hals.
Hinzu kommt noch ein Schwund an Unterhautfettgewebe, der während des Reifeprozesses vor allem das Gesicht betrifft. Es können Hohlwangen und eingefallene Konturen entstehen. Der Durchmesser der Hautschichten vermindert sich auch sukzessive und der Gehalt an Hyaluron, elastischen Fasern und Kollagen nimmt ab. Wir werden im wahrsten Sinne des Wortes immer dünnhäutiger. Falten entstehen als Folge dieses natürlichen Alterungsprozesses.
Die gute Nachricht ist, gegen Hohlwangen, Falten, Hängebäckchen und einen erschlafften Hals kann man etwas tun. Je nachdem, welche Region besonders betroffen ist, kommt ein Face-/Halslift oder ein Mini-Facelift (MACS-Lift) in Frage. Da wir eine sehr elegante, französische Methode anwenden, sind die Ergebnisse sehr natürlich und nicht maskenhaft. Oft werden unsere Patienten nach dem Eingriff gefragt, ob sie frisch aus dem Urlaub gekommen sind.
Mini-Facelift, klassisches Facelift oder Halsstraffung?
Ein Mini-Facelift kann bei begrenzteren Veränderungen insbesondere im unteren Gesichtsbereich infrage kommen. Ein klassisches Facelift ermöglicht eine umfangreichere Korrektur abgesunkener Strukturen. Besteht zusätzlich eine deutliche Erschlaffung am Hals oder unter dem Kinn, kann eine kombinierte Gesichts- und Halsstraffung sinnvoll sein. Welche Methode geeignet ist, hängt von Hautqualität, Gewebeabsenkung, Hals, Kieferlinie und Behandlungsziel ab.
Betreffen die Veränderungen vor allem die Augenpartie, kann eine Augenlidstraffung die passendere oder ergänzende Behandlung sein.
Mini-Facelift (MACS-Lift)
MACS steht für Minimal Access Cranial Suspension. Das bedeutet, dass minimal invasiv lediglich die Strukturen angehoben werden, welche abgesunken sind. Dafür ist es nicht nötig, den Hals mit zu straffen und eine erweiterte Schnittführung durchzuführen. Diese beschränkt sich auf eine Linie vor dem Ohr. Es wird nicht nur überschüssige Haut entfernt, sondern die Fülle wird wieder dahin zurückgebracht, wo sie einmal war, nämlich in der Wangenmitte und im Bereich des Jochbeins. Dies geschieht durch eine minimal invasive Gewebestraffung unter der Haut. Ziel dieser Technik ist ein möglichst lang anhaltendes Ergebnis und ein frischeres, jugendliches Aussehen. Da der Eingriff minimal invasiv erfolgt, ist er vergleichsweise wenig belastend.
Facelift mit Halsstraffung
Wenn die Gesichtshauterschlaffung schon sehr fortgeschritten ist und auch noch der Bereich unter dem Kinn beziehungsweise auch der seitliche und vordere Hals erschlafft sind, dann bedarf es einer etwas umfangreicheren Straffung. Die Schnittführung wird auf die Region hinter dem Ohr erweitert. Manchmal wird noch ein kleiner Schnitt unter dem Kinn benötigt, um auch diese Region gut konturieren und formen zu können. Auch bei dieser Technik wird das Gewebe minimal invasiv angehoben, verlagert und wieder fixiert. Alles geschieht so, dass das Operationstrauma so gering wie möglich gehalten wird. Das Ergebnis ist sehr natürlich und trotzdem nachhaltig.
Kombination mit Eigenfett-Transplantation
Beide Techniken kann man auch mit einer Eigenfett-Transplantation kombinieren. Dadurch kann man den Verlust des Unterhautfettgewebes ausgleichen und eine natürliche Fülle zurück gewinnen. Ein frisches, jugendliches Erscheinungsbild ist die Folge.
Risiken und Komplikationen
Neben den allgemeinen Komplikationsmöglichkeiten wie Nachblutung, Wundheilungsstörungen und Infektionen sind spezielle Risiken zu beachten. Diese beziehen sich auf Narbenkomplikationen wie verbreiterte, verdickte oder gerötete Narben, Hautnekrosen (vor allem bei Rauchern), Verletzungen von Nerven und größeren Blutgefäßen.
Wo verlaufen die Narben nach einem Facelift?
Die Narben werden abhängig von der Technik möglichst unauffällig im Bereich natürlicher Übergänge rund um das Ohr und gegebenenfalls im behaarten Bereich geplant. Ein vorläufiges Ergebnis ist frühestens nach 6 Monaten zu sehen.
Ist der Eingriff sehr schmerzhaft und muss ich nach dem Eingriff lange mit Schmerzen rechnen?
Der Eingriff wird in der Regel in Allgemeinanästhesie durchgeführt. Die Patienten verbleiben 1-2 Tage in unserer Klinik und erhalten regelmäßig Schmerzmedikation.
Wie lange falle ich nach dem Facelift aus?
Je nachdem, ob ein Mini- oder ein klassisches Facelift durchgeführt wurde, muss mit einer Ausfallzeit von 7–10 Tagen gerechnet werden. Diese Zeit kann auch kürzer oder länger sein, je nach individuellem Befund.
Wie lange hält ein Facelift?
Ein Facelift kann altersbedingte Veränderungen korrigieren, stoppt den natürlichen Alterungsprozess jedoch nicht. Wie lange das Ergebnis sichtbar bleibt, ist individuell.
Gibt es eine spezielle Nachbehandlung?
Wenn der Hals und das Kinn mit gestrafft wurde, dann empfiehlt sich das Tragen einer sogenannten Kinnschleuder. Diese formt und konturiert und hilft dabei, dass sich die Haut schön anlegt.
Was kostet ein Facelift?
Ein Mini-Facelift (MACS-Lift) kostet in der Park-Klinik Birkenwerder ab 6.900 €, ein klassisches Face- und Halslifting ab 11.900 € – jeweils inklusive 19 % MwSt., zuzüglich Anästhesie. Der genaue Preis richtet sich nach dem individuellen Befund und dem Umfang des Eingriffs und wird im persönlichen Beratungsgespräch festgelegt. Eine Übersicht aller Behandlungen finden Sie in unserer Preisliste.
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